Achtsamkeit, Corona, Entspannung

HomeOffice, Kurzarbeitergeld, Jobverlust? Stress lass nach…

Liebe in Zeiten der Cholera! -> Ach nein, es ist eher Stress in Zeiten von Corona. Ihr lieben Leser, da haben wir uns aber einen aufgesackt. Schlimm genug, dass unser Körper mit den täglichen Belastungen unserer Welt klar kommen muss, aber jetzt stehen viele von uns noch vor ganz anderen Problemen.

Vor uns liegen Wochen, vielleicht Monate sozialer Isolation. Wochen, in denen wir unsere Freiheit vermissen werden, Freunde und Familie nicht oder nur eingeschränkt sehen und Wochen, in denen wir Selbstverständlichkeiten neu überdenken müssen. (Klopapier scheint bei vielen eine dieser Selbstverständlichkeiten zu sein, die plötzlich eine andere Gewichtung erhalten…)
Diese Wochen werden uns an die Nieren gehen. Einige wird die Krankheit einholen und härter treffen als andere. Menschen mit systemerhaltenen Jobs müssen sich auf eine hohe Arbeitsbelastung einstellen, andere auf Zwangsurlaube, Kurzarbeitergeld und Jobverlust.

Ich meine es also vollkommen ernst, wenn ich schreibe: bitte kümmert euch um euch selbst! Wenn ihr einsam seid, ruft jemanden an, schreibt einen Brief, fordert diese Aufmerksamkeit von euren Lieben – sie geben sie euch gern und haben auch selbst etwas davon. Leidet ihr oder entwickelt ihr durch die Situation eine psychische Erkrankung, eine Depression oder Ängste, sprecht darüber! Systematisiert eure Gedanken dazu, zieht professionelle Hilfe heran. Es gibt viele – auch anonyme – Angebote, die ohne persönlichen Kontakt auskommen.

Für alle, die sich wegen anstehender Kurzarbeit in ihrem Betrieb sorgen, helfen vielleicht schon weiterführende Informationen wie hier von der Agentur für Arbeit um einen klaren Kopf zu bewahren.

Ich kann nur für mich sprechen: meine Lage ist einschätzbar und nicht kritisch. Dennoch spüre ich die hintergründige Nervosität wenn Nachrichten laufen, bemerke meinen Bedarf, die Situation zu analysieren und sicherzugehen, dass es meiner Verwandschaft gut geht. Ungewissheit ist auch ein Stressfaktor und verarbeiten wir diesen nicht richtig, nagt er auch bald an unserer Gesundheit.

Wann immer ihr könnt: schafft euch Inseln der Entspannung. Probiert ein neues Spiel aus, zeichnet mal wieder etwas (und ärgert euch nicht, wenn es nicht schön wird), singt mal ein Karaoke-Video bei youtube durch oder lest ein gutes Buch. (Gern natürlich meinen Liebesroman Ben und Charlie!) Man kann mit seinen Freunden auch richtig telefonieren, auch wenn das zu Whatsapp-Zeiten irgendwie out zu sein scheint. Gemeinsam (gleichzeitig und hörbar) zu lachen, wirkt kleine Wunder.

Auch ich brauche etwas zu lachen: all meine Kurse fallen aus, neue Projekte sind auf Eis gelegt bis die Lage sich verbessert. Wenn ihr Interesse an einem digitalen Angebot habt, vielleicht für euer Team, sprecht mich gern an. Ich schicke euch also nun ein digitales Lächeln und einen dicken WLAN-Drücker und wünsche euch beste Gesundheit.

Herzlichst, eure Alex

2 Gedanken zu „HomeOffice, Kurzarbeitergeld, Jobverlust? Stress lass nach…“

  1. Sehr schön. Du sprichst mir aus der Seele. Meine berufliche Zukunft ist aktuell ungewiss, weil wir direkt von der Reisebranche abhängig sind. Je länger die Krise also dauert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich meinen Job verliere. Kurzarbeit haben wir noch nicht, wird wohl aber im Laufe der nächsten Woche kommen.

    Ich versuche mich dieses Wochenende auch abzulenken und mal nicht ständig die News zu durchforsten. Vielleicht kommt dann etwas auf andere Gedanken und lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen.

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    1. Ich hoffe, dass dein Job die Durststrecke gut übersteht und bin mir sehr sicher, dass die Leute es kaum erwarten können, nach der Krise endlich wieder raus zu kommen! Du hast ja ein wundervolles Schreibhobby zur Ablenkung, oder?

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