Achtsamkeit, Entspannung, Stress, Try-Out-Monday

Try-Out-Monday: video-geführte Meditation

Mein heutiger Montag brauchte etwas Ruhiges, einen schönen Moment, also wurde aus meinem Vorhaben, jede Woche etwas auszuprobieren, eine per Video geführte Meditationseinheit. Ich kann euch nun etwas über die Reise zu meinem inneren Frieden berichten, die nicht ganz ohne Stolpersteine verlief, aber im Großen und Ganzen eine schöne Reise war.

So vertraut ich mit einigen Entspannungsmethoden auch schon bin, reine Meditation habe ich bisher seltener geübt. Sich selbst zu zentrieren, Gedanken kommen und gehen zu lassen ohne sie festzuhalten und ganz bei sich anzukommen, fällt mir und vielen immer noch leichter durch eine konkrete Übung, die mich zur Entspannung leitet. Meditation ist für mich also etwas, das ich derzeit nur probiere, wenn ich wirklich ungestört und nicht gerade am Zenit meines Stresspegels bin. Heute war so ein Moment und darauf habe ich mich richtig gefreut!

Den Arbeitstag hatte ich bereits hinter mir gelassen und die Gemüse-Reis-Pfanne mit Erdnusssoße stand vorbereitet auf dem Herd. Ich konnte zufrieden mit mir sein und wollte mir eine schöne, stille Reise gönnen. Da es Try-Out-Monday ist liegt mein Fokus darauf, etwas auszuprobieren, auf das ich spontan Lust habe und so wähle ich auch mein Vorhaben aus. Letztlich wurde es ein youtube-Video von Mady Morrison, die ich vorher nicht kannte, jetzt aber verfolgen werde.

Angezogen von dem ruhigen Wasserhintergrund des Videos, der mir als norddeutscher Pflanze sehr entsprach, begab ich mich in eine aufrechte, entspannte Sitzposition. Der Schneidersitzt fällt mir sehr leicht, der Fersensitz hingegen ist der erklärte Feind meiner Knie. Wenn ich den einnehmen müsste für eine Entspannungsphase, könnte man mich auch gleich kopfüber an eine Autobahnbrücke hängen. Aber – und das ist der Vorteil, wenn man langsam geübert wird und sich selbst besser kennenlernt – ich wusste ja schon Bescheid und machte es mir gleich gemütlich.

Geführte Meditationeine Reise zum inneren Ich.jpg

Das Video wurde untermalt von angenehmer nichtssagender Entspannungsmusik mit beruhigenden Hintergrundgeräuschen und das Verhältnis von Stimme zu Musik war für meine Ohren genau richtig. Mich in eine Meditation führen zu lassen, bedeutet auch, dass ich mich ganz auf die Stimme einlassen können muss. Gefallen hat sie mir gleich, an der Stimme hat meine anfängliche Unruhe also nicht gelegen. Nein, es war der Rücken! Dieses vermaledeite Ding, dieser Störenfried! Schon seit Monaten arbeite ich an den immer wiederkehrenden Blockaden, ständig lockere ich durch „Wegknacken“ irgendetwas, ständig knirscht es dort hinten. Es brauchte einiges Schulternrollen, Nach-Hinten-Durchstrecken und Kopf-Zur-Seite-Legen bis ich das Gefühl hatte, einermaßen entspannt sitzen zu können. In der Meditation besteht das Ziel, nichts mehr zu denken und vollkommen los zu lassen. Man ist allerdings schon super gut, und so sagte es auch mein Video, wenn man die Gedanken kommen und gehen lässt. Nachdem ich also einen Kurzen rückwärts gerichteten Kampf ausgeführt hatte, begann ich, die gesprochenen Worte wirklich in mich aufzunehmen.

Ein paar Mal kamen nochmal Gedankenfetzen, die bei mir in der Regel in einer To-Do-Liste enden, aber sie ließen mich auch wieder allein. Das war befreiend. Das war wirklich schön.

Und damit ihr das nachvollziehen könnt, hier nun das besprochene Video. Ohne Estorik, ohne Firlefanz, einfach nur ruhiges Entspannen. Ich wünsche euch dabei viel Erholung – wenn ihr mögt, lasst einen Kommentar da, wie es euch ergangen ist!

 

2 Gedanken zu „Try-Out-Monday: video-geführte Meditation“

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