Gesund arbeiten

Tu es! – Wie wir unser Ding machen

Was ist eigentlich „Selbstwirksamkeit“ und „Eigenverantwortung“? Sind das diese beiden unbequemen Biester, die mich ständig irgendwelche Sachen fragen? So etwas wie: Warum jammerst du über deine Rückenschmerzen, wenn du doch weißt, was du dagegen tun musst? Warum maulst du über deine Bikini-Figur, kaufst aber Kelloggs, die doch deine große Schwäche sind? Warum findest du es immer zu heiß oder zu kalt, wenn du dir doch einfach nur den richtigen Ort aussuchen musst (Schatten, Sonne, Bett…)? Warum freust du dich eigentlich nicht auf deinen Arbeitstag? Such dir was Neues oder arbeite daran, dass es wieder besser wird!

Es ist unheimlich schwer aus dem Strudel des Treiben-Lassens herausszukommen – zumindest für viele von uns, und für mich auch. Mein Blog und die Ausbildung zur Entspannungspädagogin waren richtige Schritte für mich, aber dranzubleiben und dafür zu arbeiten, fällt mir wirklich nicht leicht. Dabei bin ich davon überzeugt, dass Selbstwirksamkeit der Schlüssel zu vielen Erfolgs- und Glücksmomenten ist. Insbesondere weil wir in einer Welt leben, die von systematischen Zwängen geprägt ist. Es können sich z.B. die wenigsten leisten, einfach nicht oder nur so viel zu arbeiten, wie sie wollen. Die meisten von uns werden es tun, bis sie 60 oder 70 sind – es wäre doch clever, sich um ein gutes Arbeitsleben zu bemühen, oder? Auch müssen wir irgendwo wohnen, miete zahlen oder einen Kredit bewältigen, brauchen Mobilität und am besten ein finanzielles Sicherheitsnetz. Viele Dinge Entscheiden wir so, wie es von uns erwartet wird und ich beobachte – in erster Linie bei mir, aber auch bei Bekannten, Freunden und Familie – wie wir das auch bei Entscheidungen tun, die eigentlich viel mehr Optionen bieten würden.

Frage dich bei manchen Entscheidungen doch mal: Wie viel ist es mir das Wert? Wie viel nützt es mir, wie viel Spaß macht es mir? Wie sehr gefällt mir das, wie viel Freiheit, Zeit oder Geld wird es mir bringen?

Wir haben selbstverständlich alle unterschiedliche Ansprüche an Sicherheit, Freiheit, Zeit und unsere Arbeit. Mir selbst fällt es unglaublich schwer, einfach mal mutig zu sein und mich für Freiheit und Zeit zu entscheiden, statt für die Sicherheit – und damit auch meine Arbeit. Ich arbeite daraufhin, mehr Spaß und Freiheit in meiner Arbeit zu finden, in dem ich mir etwas aufbaue, das zumindest ein Teil meines Gehaltes einbringen soll. Ich möchte mehr Selbstbestimmung, mehr Unabhängigkeit und die Perspektive, einen Ausgleich zu finden um dauerhaft entspannter durch die noch sehr langen Jahre meines Berufslebens zu gehen.

Und was willst du?
Eine Reise? Ein Baby? Eine Hochzeit? Einen neuen Job? Einfach nur mehr Zeit? Einen geheimen Plan verwirklichen? Etwas tun, das dir deine Eltern schon immer ausgeredet haben oder dich an einem Ballett-Kurs für Erwachsene versuchen? Abnehmen? Sportlicher werden oder auf Süßes verzichten? Dich von einem Menschen trennen, der dir nicht gut tut?

EAT_TRAIN_LOVE_logo

Ich habe kürzlich einen tollen Blog gelesen – Eat Train Love hält Tips, Weisheiten, Neuigkeiten und vieles mehr bereit, wenn es um das Gleichgewicht der geistigen und körperlichen Gesundheit geht. Und dort gibt Autorin Kristin folgende Punkte für den Weg zum „Ich tu’s endlich!“ an:

1. Übernimm Verantwortung für alles in deinem Leben!
2. Triff Entscheidungen und sei mutig!
3. Probier es einfach aus!
4. Jeder Meister fängt klein an!
5. Umgib dich mit den richtigen Menschen!

Bei mir zeigt es schon Wirkung. Wenn du an diesen Punkt gelangst, darfst du einen weiteren Punkt nicht vergessen:

Sei nicht so streng mit dir und glaube nicht immer, dass du noch nicht bereit für den nächsten Schritt bist!

Also, bleibt entspannt und setz deinen Fokus auf die richtige Stelle.

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