Gesund leben

Das Baby-Thema

Es ist eine große Sache, das mit den Babys. Mit 28 denke ich immer häufiger darüber nach und in meinem Freundeskreis mehren sich die ersten wunderbaren Babybäuche. Doch ich bin unsicher, ob „Mutter sein“ zu mir passt. Verantwortung, Selbstaufgabe, Liebe geben können – was die Entscheidung für ein Baby mit sich bringt, was junge Mütter sagen und was wirklich wichtig zu sein scheint …


Warum sind Kinder so wunderbar?

Wir brauchen Freude im Leben. Wir brauchen das Gefühl, geliebt zu werden und unendlich lieben zu dürfen. Wir brauchen die Aussicht darauf, nicht allein zu sein und etwas zu hinterlassen, wenn wir gehen. Kinder geben uns das alles (jedenfalls sollte es so sein) und die allermeisten Frauen folgen wohl mit ihrem Herzen genau diesen Gründen, wenn sie sich für ein Kind entscheiden.

Warum habe ich eigentlich noch Bedenken?

Ja genau – warum eigentlich? Das frage ich mich in letzter Zeit so häufig. Und ja, die oben genannten Gründe für Kinder (und unzählige mehr) sind so groß und gut und schön, dass sie doch die meisten Frauen überzeugen. Mich nicht. Ich habe Angst vor der Verantwortung. Ich habe Sorge, nicht unendlich viel Liebe geben zu können und nicht alle Geduld aufbringen zu können, die ein kleines schreiendes Bündel oder eine trotzige Zweijährige benötigt. Und das ist so schade! Doch, wenn wir ehrlich sind, bin ich auch traurig darüber, dass solche Gedanken und Zweifel am Familie-Gründen häufig nicht gewünscht sind. Warum ist es nicht okay, dass Frauen sich mit dem Gedanken, Mutter zu werden, schwer tun? Es ist schließlich einer der größten und wichtigsten Sachen der Welt, sollte man da nicht kritisch sein dürfen und sich Bedenkzeit einräumen? Ich spreche mich immer für einen offenen Dialog aus und habe das Gefühl, die moderne Welt öffnet sich dahingehend. Und doch: Das Ideal der wunderbaren Mum verfolgt uns alle und ist vielleicht ein Grund für meine Scheu vor der wichtigsten Entscheidung meines Lebens.

Woher sollen wir wissen, wie wir uns entscheiden sollen?

Keine Ahnung. Ehrlich, wenn ich es wüsste, würde ich es genau jetzt und hier schreiben. Was mich angeht, so spreche ich regelmäßig mit allen meinen Lieben über das Thema – am liebsten in entspannter Athmosphäre, ohne Ziel. Mein Partner ist bereits Vater von einem tollen Sohn, er unterstützt mich indem er offen ist und bleibt, mir seine Wahrheiten erzählt. Zwei meiner engeren Freundinnen sind/werden gerade Mütter – das ist so spannend und aufregend und dabei zu sein ist in diesem Fall wirklich alles! Ich hoffe, dass ich etwas über mich lerne indem ich ihren Prozess begleite.

Übrigens hört man immer den Spruch „ein Baby passt nie“ und „der richtige Zeitpunkt wird niemals kommen“. Mein Umfeld lehrt mich etwas anderes – da gab es bisher vor allem Wunschbabys, die kamen, weil sie geplant wurden und für die gesorgt werden konnte (auch ohne sich vorher illusorischen Reichtum erarbeitet zu haben) als sie da waren.

Ach Babys, ihr seid eine komplizierte Sache.

Übrigens, wer mehr lesen will zu den Themen Schwangerschaft, Babys und Co, dem empfehle ich diesen schönen Blog:

Unbenannt
MUMMY & MINI

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