Entspannung, Gesund arbeiten, Gesund leben, Gesundheit, Pädagogik, Stress

Sind Präventionskurse, die meine Krankenkasse bezuschusst, auch was für mich?

Auf meinem Arbeitsweg durch Kiel ist mir ein Plakat der Techniker Krankenkasse aufgefallen, auf dem für Präventionskurse geworben wurde, die der Versicherte in Anspruch nehmen kann (natürlich nicht nur bei der TK). Deshalb nun ein neuer Blogeintrag: Worum geht’s bei Präventionskursen oder Programmen zur Gesundheitsförderung der Krankenkassen genau und wer profitiert davon?

Diesen Kursen liegt das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention von 2015 zugrunde. Sein verhältnismäßig idealistisches Ziel ist, ein Umdenken von reiner Krankheitsverhütung und -heilung zu verstärkter Aufmerksamkeit auf gesundheitsbewahrende und -fördernde Maßnahmen zu bewirken. Um eine gute Erreichbarkeit und Akzeptanz der Präventionsangebote zu erreichen, sollen diese möglichst in unseren Lebenswelten stattfinden – Kitas, Schulen, Betrieben, etc. Nicht zuletzt fordert das Gesetz auch die Zusammenarbeit der entsprechenden Akteure wie gesetzliche und private Krankenkassen, gesetzliche Renten- und Unfallversicherung u.a. und fordert dabei von Kranken- und Pflegekasssen ein Investment von 500 Millionen Euro im Jahr für Prävention und Gesundheitsförderung.

Und Prävention macht Sinn. Es bedeutet wirtschaftlich gesehen die Erhaltung von Arbeitskraft und die Einsparung von Medikamenten- und Therapiekosten. Für den einzelnen bedeutet ist, sich selbst stärken und schützen zu können – durch mehr Bewegung, sinnvolles Wissen über die eigene Ernährung oder Hilfe bei Suchtproblemen.

Und was sind das nun für Kurse, die ich besuchen kann? In den Kursen, die von den Krankenkassen angeboten oder aber durch externe Dienstleister angeboten und von den casserole-dish-2776735_1920Kassen bezuschusst werden, geht es um Sport, Bekämpfung von Sucht, Methoden der Stressbewältigung oder Ernährung.

Für wen sind diese Kurse? Für jeden Versicherten! Wie viel genau einem von der eigenen Krankenkasse bezuschusst wird, sollte man erfragen. In der Regel sind es bis zu zwei Kurse, deren Gebühr ganz oder zum Großteil finanziert wird. Eine Übersicht über die angebotenen Möglichkeiten kann man einfach auf der Website der eigenen Kasse erfragen.

Und für alle, die noch mehr wissen wollen, gibts hier den Leitfaden Prävention, bereitgestellt vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen.

Inzwischen wurden die Plakate der Techniker Krankenkasse in Kiel von den Black-Friday-Wochen-Plakate von amazon abgelöst, das ist aber kein Grund, nicht an die eigene Gesundheit zu denken.

Also: bleibt entspannt!

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